Buchungszahlen von Carnival und Costa Kreuzfahrten eingebrochen

Die Lust der Verbraucher auf Kreuzfahrten ist durch das tragische Unglück der Costa Concordia anscheinend doch stärker eingebrochen, als von Experten zunächst prognostiziert. Carnival und Tochter Costa Kreuzfahrten verzeichnen Buchungseinbrüche.

Die Havarie der Costa Concordia vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio zeigt nun auch Auswirkungen auf die Buchungslage. Der weltgrößte Kreuzfahrt-Konzern Carnival Plc, zu dem neben Carnival Cruises unter anderem auch die europäischen Marken Costa Kreuzfahrten, AIDA Cruises und die Cunard Line gehören, hat nun jüngst aktuelle Geschäftszahlen bekanntgegeben, aus denen hervorgeht, dass die Buchungszahlen seit dem Unglück merklich zurückgegangen sind.

Carnival, deren Hauptmarkt die USA sind, ist davon ebenso betroffen wie die europäischen Marken des Konzerns. Besonders hart trifft es dabei Costa Kreuzfahrten selbst. Von einem Rückgang von 15% ist die Rede. Es lässt sich daher vermuten, dass auch andere Reedereien von dieser Entwicklung betroffen sein könnten. Ob dies allerdings zutrifft, oder ob die Kunden einfach nur auf andere Kreuzfahrt-Veranstalter ausweichen, wird sich zeigen, wenn Royal Caribbean, die Nummer 2 weltweit hinter Carnival in kürze seine Geschäftszahlen vorlegen wird.

Vertreter von Carnival gehen aber davon aus, dass das Unglück der Costa Concordia nur kurzzeitig Auswirkungen auf den weltweiten Kreuzfahrten-Markt haben wird - seit Jahren erlebt die Branche eine wahren Boom mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten.

Aber was bedeutet das für den Verbraucher?

Wir gehen davon aus, dass sich Kreuzfahrt-Interessenten in den kommenden Wochen und Monaten über fallende Reisepreise für Schiffsreisen freuen können. Nichtsdestotrotz gehört das Schiff immer noch zu den sichersten Transportmitteln überhaupt.

 

 

 

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