Costa Concordia verunglückt - Tote und verletzte

 

Bei einem schweren Schiffsunglück auf der Costa Concordia vor der toskanischen Küste sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, mindestens 30 weitere Menschen  an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" wurden verletzt, als das Kreuzfahrtschiff wenigen hundert Meter vom Hafen der italienische  Insel Giglio auf Grund lief. Die Suche nach Vermissten an Bord der Costa Concordia dauert noch an.

 

Die meisten der 4229 Menschen an Bord wurden mit Rettungsbooten in Sicherheit gebracht. Die in Genua ansässige Kreuzfahrtgesellschaft Costa Kreuzfahrten nannte den Unfall ihres Schiffes eine bestürzende Tragödie und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

An Bord des Unglücksschiffes befanden sich nach Angaben der Reederei auch 500 deutsche Kreuzfahrt-Gäste. Ob einer von ihnen unter den Toten oder Verletzten ist, steht momentan noch nicht fest. Evakuierte Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden erst zur Insel Giglio gebracht und von dort aus weiter aufs Festland nach Porto Santo Stefano.

 

Der Ort des Unglücks befindet sich nur wenige hundert Meter vor dem Hafen der italienischen Mittelmeer-Insel. Das Schiff neigte sich nach einem Wassereinbruch stark zur Seite. Es wird vor allem noch in dem unter Wasser liegenden Teil des havarierten Schiffes nach Menschen gesucht. Als das Schiff Schlagseite bekam, seien wohl einige Passagiere in Panik geraten und über Bord gesprungen. Unter Ihnen sind auch die bisherigenTodesopfer zu beklagen, da die aktuelle Wassertemperatur am Unglücksort schnell zu Unterkühlungen führt. Die zunehmende Neigung des Schiffes habe die Evakuierung extrem erschwert, so Costa Kreuzfahrten.

Nach Medienberichten seien die wohl zunächst Passagiere von einem technischen Defekt unterrichtet worden. Die Mannschaft habe versucht, die Leute zu beruhigen, durch die zunehmende Schräglage der Costa Concordia entstand aber eine Panik an Bord. Das knapp 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff war am Freitag von italienischen Mittelmeerhafen Civitavecchia(Rom) aus zu einer Mittelmeerkreuzfahrt aufgebrochen. Einige Stunden später meldete die Crew der Hafenbehörde technische Probleme.Zum Zeitpunkt des Unfalls fegten heftige Sturmböen über die Unglücksregion.

 

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